700 Besucher

Freibad-Förderverein Bodenfelde jubelt nach gut besuchter Lichternacht

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Alles besetzt: So voll wie hier bei der Nacht der 1000 Lichter wünschen es sich die Freibad-Betreiber in Bodenfelde öfter.

Bodenfelde. Tagsüber freuten sich die Verantwortlichen vom Freibad-Förderverein Bodenfelde schon wie verrückt, als entgegen den Vorhersagen die Sonne schien. Das Wetter hielt und bescherte den Gastgebern der Nacht der 1000 Lichter im Freibad 700 Besucher und machte alle glücklich.

 

Christian Scheffer, Ideengeber und Verantwortlicher für die Feier, war vollkommen begeistert, zum einen über die Resonanz, zum anderen über die gute Stimmung. So viele Gäste – jüngere und auch älteren – feierten miteinander bis in die Nacht. Erst mit dem Regen gegen 3.30 Uhr verließen die letzten Gäste das Fest.

Schon früh viel los

Bei der Premiere im Vorjahr waren weniger als die Hälfte gekommen. Diesmal saßen schon um 21 Uhr 400 Gäste an den Tischen, auf der großen Treppe und überall, wo Sitzgelegenheiten bereitstanden. Überall hingen auch Girlanden und ähnliche Lichter, auf der Liegewiese stand eine Riesenbühne, auf der Discjockey Mario Knops auflegte.

Im Freibad genossen viele Gäste, vor allem Kinder und Jugendliche, den lauen Sommerabend im Wasser. Für Kinder regnete es im Nichtschwimmerbecken Knicklichter, die Organisator Scheffer und Schwimmmeisterin Carmen Seybold ins Becken warfen.

Später tanzten 100 Besucher vor der großen Bühne, während die Freibad-Anlage durch die vielen Lichter leuchtete. Christian Scheffer und sein Team sind derart motiviert worden, dass sie sogleich den Termin für die dritte Nacht der 1000 Lichter buchten: Am 28. Juli 2018 erwarten sie noch eine Steigerung und hoffen auf 1000 Besucher. Der Lichter-Discoabend soll sich etablieren und vor allem eine feste Bodenfelder Einrichtung werden, auf die sich alle freuen können.

Viele Helfer und Sponsoren

Möglich wurde das Lichterfest nicht nur durch die vielen Helfer, sondern auch durch Sponsoren wie die Firma Prolinetec aus Uslar. Die freute sich so über das gelungene Fest, berichtet Christian Scheffer, dass sie für 2018 zugesagt hat, die Markierungen auf dem Parkplatz vorm Freibad zu erneuern.

Im Einsatz waren unter anderem auch die DLRG bei der Badeaufsicht und die Johanniter mit dem Sanitätsdienst sowie der benachbarte Reiterverein mit großer Unterstützung beim Helfen. (fsd)

Zweite Auflage des Bodenfelder Triathlons lockt 120 Starter – Platz eins geht an Christian Haupt

Der Sieger kam mit dem Rad

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Start im Freibad: Los ging es mit dem Schwimmen, bevor die Sportler auf ihre Räder stiegen und danach schließlich die Laufschuhe anzogen. Fotos: zsv

Bodenfelde. Der Triathlon in Bodenfelde ist auf dem besten Wege, sich zu einer festen Größe im Sportkalender der Region zu mausern. Von den vorab gemeldeten 200 Startern kamen am Samstag zur zweiten Auflage des „Weser-Hammers“ jedoch lediglich 120.

 

Dennoch waren Organisator Dr. Erbil Kurt und sein Team zufrieden.

Sieger: Christian Haupt kam nach 1:12,01 Stunden ins Ziel.
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Sieger: Christian Haupt kam nach 1:12,01 Stunden ins Ziel.

Star auf der Strecke war der amtierende Vize-Europameister über die Mittelstrecke, Christian Haupt. Nach 1:12,01 Stunden kam der Ausnahme-Sportler, der für Hannover 96 antritt, als Erster ins Ziel. Kurios: Haupt, der sich auch bereits für die Teilnahme am Ironman auf Hawaii qualifiziert hat, reiste zur Einstimmung kurzerhand mit dem Fahrrad aus der Landeshauptstadt an. Bei den Damen siegte Karina Sosanski aus Göttingen (1:28,42). Bei den Staffeln setzte sich die Juristen-Staffel mit Startern aus drei niedersächsischen Amtsgerichten durch.

In drei Etappen begannen die Sportler den Wettbewerb im 22 Grad kühlen Wasser des Freibades. Nach 500 Metern wechselten sie aufs Rad, um die anspruchsvolle Strecke zu bewältigen. 28 Kilometer lang und mit 600 Höhenmetern versehen war die Tour im Dreiländereck von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Mit einem Fünf-Kilometer-Lauf entlang der Weserpromenade endete der Wettkampf.

„Das ist super organisiert und die Strecke hat es in sich“, lobte der Präsident des niedersächsischen Triathlon-Verbandes, Winfried Barkschat. „Der Triathlon ist ein Aushängeschild für den Ort“, freute sich auch Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski.

„Das war ein Kraftakt, den wir nur mit Hilfe von 90 Freiwilligen stemmen konnten“, sagte Erbil Kurt. Er dankte den Feuerwehren aus Bodenfelde, Oberweser und Wahlsburg, den DLRG-Ortsgruppen Bodenfelde und Uslar sowie dem Freibadförderverein und dem Sportclub. „Wir könnten theoretisch bis zu 1000 Starter stemmen“, sagt er. Bei der nächsten Auflage im Jahr 2017 will er zusätzlich aber erstmal eine Mittelstrecke mit 90 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen und zwei Kilometer Schwimmen anbieten. (zsv)

Heeresmusikkorps Kassel begeistert mit Polka und Walzer im Freibad Bodenfelde

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Marschmusik vom Feinsten: Vor 200 schunkelfreudigen Zuschauern spielte das Heeresmusikkorps Kassel in Egerländerbesetzung im Freibad Bodenfelde. Der Erlös geht an das Forum Kinderarmut. Foto: Porath

Bodenfelde. Das Heeresmusikkorps Kassel und der Bodenfelder Schüttenhoff pflegen seit Jahren gute Beziehungen. Die lassen sich auch durch viel Wasser vom Himmel nicht belasten, wie das Benefizkonzert zugunsten des Forums Kinderarmut vor 200 Zuschauern im Freibad zeigte.

 

Um sowohl Zuschauer wie auch Musiker trocken durch den Abend zu bringen, hatten die freiwilligen Helfer keine Mühen gescheut, einen überdachten Bühnenanhänger besorgt und den geschützten Raum vor den Umkleidekabinen für das Publikum bestuhlt. Weil die 19 Musiker, eine Musikerin und der Dirigent nicht auf den Anhänger passten, musste noch einmal umdisponiert werden. Die Stühle für das Publikum wurden gedreht und das Musikkorps vor dem Eingang zum Freibad-Café platziert.

Den ersten Knaller des Abends lieferten die Schüttenhoff-Mitglieder selbst. Sie hatten zwei Kanonen auf der Freibad-Wiese aufgebaut, die mit je zwei Schuss das Konzert eröffneten.

Erstklassige Blasmusik

Vom ersten Stück an kamen die Fans erstklassig intonierter Blasmusik auf ihre Kosten. Der Chef des Heeresmusikkorps, Major Tobias Terhardt, hatte seine „Egerländerbesetzung“ mit ihrem Dirigenten Jan Schörter mitgebracht. Sie spielten Märsche, Polka und Walzer und brachten das Publikum nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit einem gut aufgelegten Moderator in Schwung. Hauptfeldwebel Rainer Hartel, im Orchester als Schlagzeuger aktiv, hatte den Job nach eigenen Angaben spontan übernehmen müssen, erwies sich jedoch als echter Glücksgriff.

In breitem Bayerisch führte er mit vielen Anekdoten sehr ausführlich durch das Programm und ermunterte die Zuschauer zum Mitmachen. Bis letztes Jahr habe das Ensemble noch gut besuchte Schunkel-Workshops angeboten, so Hartel, die seien jetzt leider aus Kostengründen gestrichen worden. Nachhilfe beim Schunkeln brauchten die Bodenfelder dann doch nicht. Sie spendeten dem Orchester schon vor der Pause lang anhaltenden Beifall und Bravo-Rufe.

Die Zugabe hatte es sich damit redlich verdient. Es gab, wie könnte es anders sein, den „Schüttenhoff-Marsch“. (zyp)


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